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Generelle Tatsachen im Verwaltungsprozess

ISBN:
978-3-16-164692-8
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.09.2025
Autoren:
Reihe:
Beiträge zum Verwaltungsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
432
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Gerichte stellen in ihren Entscheidungen nicht nur den konkreten Sachverhalt des Einzelfalls fest, sondern beziehen sich auch auf allgemeinere Wirklichkeitsannahmen, auf generelle Tatsachen. Prozesse vor Verwaltungsgerichten sind reich an praktischen Beispielen dafür, zu nennen sind etwa Herkunftslandinformationen in Asylverfahren oder die wissenschaftlichen Streitfragen bei der Kontrolle der Covid-19-Verordnungen. Roman Hensel nähert sich dem Thema auf theoretischer, prozessrechtlicher und institutioneller Ebene. Wann wird ein Aufklärungsbedarf für generelle Tatsachen ausgelöst? Auf welche Erkenntnismethoden kann die Verwaltungsgerichtsbarkeit setzen? Haben die Behörden einen Spielraum in Bezug auf die Feststellung genereller Tatsachen? Welche Bedeutung haben generelle Tatsachen im Eilverfahren? Und welche Rolle kommt dem Bundesverwaltungsgericht in der Revision zu?

Die Arbeit wurde mit dem Fakultätspreis 2025 (2. Platz) der rechtswissenschaftlichen Fakultät Münster ausgezeichnet.

Biografische Anmerkung
Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie in Bayreuth und Berlin; 2014 Erstes Juristisches Staatsexamen; Referendariat im Bezirk des Kammergerichts Berlin; 2017 Zweites Juristisches Staatsexamen; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Grundlagen des Rechts der Humboldt-Universität zu Berlin; 2024 Promotion (Münster); Richter in Berlin.