Gesetzgeber im Konflikt zwischen Rechtsstaatlichkeit und Terrorismusbekämpfung
ISBN:
978-3-8487-6355-9
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.01.2020
Reihe:
Studien zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
513
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Der Verfasser analysiert die Strafbarkeit nach § 89a Abs. 2a StGB, welcher die Vorbereitungsstrafbarkeit schwerer staatsgefährdender Gewalttaten unter bestimmten subjektiven Voraussetzungen bereits an die Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland knüpft und damit weit in das Vorbereitungsstadium vorverlagert. Der Verfasser setzt sich angesichts der verfassungsrechtlichen Bedenken mit den Grenzen der Vorverlagerung der Strafbarkeit durch Vorbereitungs-, Gefährdungs- und Unternehmensdelikten auseinander. Dabei untersucht er die Grenzen der Strafbarkeitsvorverlagerung unter Berücksichtigung der strafrechtsdogmatischen und verfassungsrechtlichen Schranken. Die Arbeit bietet eine umfassende praxisorientierte Kommentierung des § 89a Abs. 2a StGB. Darüber hinaus behandelt der Verfasser grundlegende Fragestellung der allgemeinen Strafrechtsdogmatik. Die Arbeit richtet sich daher sowohl an Praktiker als auch an Strafrechtswissenschaftler sowie Studierende der Rechtswissenschaften.
Schlagwörter
Strafrecht
Verfassungsrecht
Rechtswissenschaft
Prävention
Verhältnismäßigkeit
Terrorismusbekämpfung
Rechtsgut
Bestimmtheitsgrundsatz
Strafanwendungsrecht
Sozialadäquanz
Terrorbekämpfung
Terrorismusstrafrecht
Feindstrafrecht
Schuldgrundsatz
Gefährdungsdelikte
Vorfeldkriminalisierung
Foreign Terrorist Fighters
Vorfeldstrafbarkeit
Vorbereitungsdelikte
Ausreiseverbot
terroristische Straftat
präventives Strafrecht
Täterstrafrecht
Präventivstrafrecht
Unternehmensdelikte
Staatsschutzklausel
Tat- und Täterstrafrecht
Resolutionen der UN
Schwere staatsgefährdende Gewalttat
foreign terrorist fighter
GVVG-ÄndG









