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Haftungsprobleme in der Gentechnologie

Zum sachgerechten Schadensausgleich
ISBN:
978-3-631-37405-4
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.03.2001
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Recht und Medizin
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
188
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die auf § 823 BGB gestützte Verschuldenshaftung bietet für einen effizienten Schadensausgleich keinen angemessenen Lösungsansatz, da beim Umgang mit lebendem Material angesichts der Komplexität der Materie in sehr vielen Fällen ein Verschuldensnachweis vermutlich nicht geführt werden kann. Daher hat man versucht, die Schäden, die auf die gezielte Veränderung von Erbmaterial durch gentechnische Methoden zurückzuführen sind, entweder durch die Einführung der Verkehrspflichtverletzung oder durch eine Gefährdungshaftung zu erfassen.
Mit dem Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes am 1. Juli 1990 hat der Gesetzgeber eine positive Grundentscheidung für die Nutzung der Gentechnik getroffen. Das Gesetz wirft jedoch zahlreiche Auslegungsprobleme und Rechtsfragen auf. Die Arbeit beschränkt sich hauptsächlich auf die Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Haftung bei gentechnologischen Unfällen stellen.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Bong-Seok Kang, geboren 1964 in Jeomchon, Korea. Abschluß des Studiums der Rechtswissenschaft 1987 an der National Universität Seoul, Korea. Magisterarbeit mit dem Thema «Zivilrechtliche Haftung für Umweltschäden» 1992 an der National Universität Seoul. Anschließend Studium an der Universität Göttingen und Doktorarbeit mit dem Thema «Haftungsprobleme in der Gentechnologie» 1998. Seit 1999 als Professor an der Juristischen Fakultät der Ewha Frauen Universität Seoul tätig.