Heinrich Triepel – Parteienstaat und Staatsgerichtshof
ISBN:
978-3-8487-7736-5
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.03.2021
Reihe:
Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
288
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Heinrich Triepel (1868-1946), Berliner Ordinarius und Begründer der deutschen Staatsrechtslehrervereinigung, Vernunftrepublikaner und wilhelminisch geprägter Herzensmonarchist, kommentierte die Verfassungsgeschichte Weimars durchgängig: von 1918 bis 1933, und hob dabei grundlegende Entwicklungen hervor, die auch heute noch diskutiert werden: verfassungspolitische Ausgangsfragen, Probleme der föderalen Struktur und Entwicklungstendenzen zur Ausnahmegesetzgebung, zum Parteienstaat und zur Verfassungsgerichtsbarkeit. Anders als andere Autoren des „Richtungsstreits“ wurden seine Weimarer Schriften nach 1945 nicht erneut publiziert. Die vorliegende Sammlung bündelt die wichtigsten Texte, ergänzt sie um einige Nachweise und Kommentare und kontextualisiert sie einleitend; sie wirft die Frage nach der verfassungspolitischen Stellung und Prägung auf, betrachtet Triepels historisch abgeklärte Texte aber auch als Lehrstücke verfassungspolitischer Argumentation von bleibendem Interesse.
Mit Beiträgen von
Reinhard Mehring (Einleitung) und Heinrich Triepel.
Schlagwörter
Föderalismus
Preußen
Weimarer Republik
Verfassungsgeschichte
Parlamentarismus
politische Theorie
Hans Kelsen
Deutsches Reich
Carl Schmitt
Verfassungsstaat
Reichsgericht
Kaiserreich
Gustav Radbruch
Staatsrechtslehre
Reichsverfassung
Völkerbund
Parlamentarische Demokratie
Nationalversammlung
Staatsrechtswissenschaft
Rudolf Smend
Richtungsstreit
Demokratischer Verfassungsstaat
Hermann Heller
Hugo Preuß
Richard Thoma
Weimarer Staatsrechtslehre
Staatsrechtslehrervereinigung
Viktor Bruns
Staatsgerichtsbarkeit
Michael Stolleis
Ermächtigungsgesetz
Erich Kaufmann
Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer
Staatsrechtslehrer und Politik
Legale Revolution









