Hybrides Unionsrecht
ISBN:
978-3-8487-6073-2
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.03.2020
Reihe:
Beiträge zum Internationalen und Europäischen Öffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
562
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Mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus und dem Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion wurden zwei völkerrechtliche Verträge abgeschlossen, die zwar formal neben dem Recht der Europäischen Union stehen, institutionell und materiell jedoch eng hiermit verbunden sind und auf eine Fortentwicklung der Europäischen Integration abzielen. Die hieraus resultierende „rechtliche Grauzone“, in der sich beide Verträge befinden, ruft bislang kaum gestellte Fragen nach den Voraussetzungen dieser „hybriden Rechtsakte“ hervor. In diesem Zusammenhang analysiert die Arbeit einerseits die Freiräume und Vorgaben des Unionsrechts und andererseits verfassungsrechtliche Legitimationsanforderungen und Grenzen für völkerrechtliche Verträge, die in einem besonderen Näheverhältnis zum Recht der Europäischen Union stehen.
Schlagwörter
Europarecht
Wirtschaftspolitik
Finanzkrise
Unionsrecht
Europäische Integration
Finanzmärkte
Währungsunion
AEUV
Schuldenkrise
Kompetenzverteilung
ESM
Rückwirkung
Wirtschafts- und Währungsunion
Sperrwirkung
Normenhierarchie
Immobilienblase
Fiskalvertrag
WVK
WWU
Organleihe
Ewigkeitsgarantie
Fiskalunion
Eurorettung
Budgetverantwortung
Hoheitsrechtsübertragung
Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten
Arbeitsweise der EU
Vertragsschlussfreiheit









