Inhärente Befugnisse internationaler Schiedsgerichte
ISBN:
978-3-7089-2291-1
Verlag:
Dike Verlag Zürich, Facultas, Nomos
Land des Verlags:
Österreich
Erscheinungsdatum:
25.05.2022
Reihe:
Studien zum internationalen Investitionsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
394
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Internationale Schiedsgerichte können auf inhärente Befugnisse zurückgreifen, soweit dies zur Realisierung gerichtlicher Kernfunktionen unbedingt erforderlich ist. Davon kann auch eine Befugnis zur Wiederbefassung mit Teilentscheidungen (reconsideration of partial decisions) erfasst sein.
Es werden die Rechtsqualität und Wirkungen von Teilentscheidungen, die nach einer bifurcation ergehen, eingehend erörtert und vorgeschlagen, das Verhältnismäßigkeitsprinzip zur Herleitung konkreter inhärenter Befugnisse heranzuziehen. Ein Kapitel widmet sich der besonderen Problematik von Teilentscheidungen unter der ICSID Convention und den ICSID Arbitration Rules und zeigt Möglichkeiten zur Wiederbefassung (reconsideration) nach Maßgabe dieser Regelwerke auf.
Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 44.
Schlagwörter
Schiedsgerichtsbarkeit
Schiedsverfahren
Verhältnismäßigkeit
UNCITRAL
investment arbitration
Investitionsschutzrecht
CETA
Bindungswirkung
proportionality
Schiedsverfahrensrecht
Interessenabwägung
ICSID
bifurcation
Schiedssprüche
Bilateral Investment Treaties
res judicata
implied powers
BITs
Verfahrensregeln
Internationales Schiedsverfahrensrecht
Investitionsverträge
ICC Rules
finality
Wiederbefassung
reconsideration
partial decisions
inherent powers
functus officio doctrine
Ungeschriebene Befugnisse
Teilentscheidungen
Successful Dispute Resolution
Gerichtsfunktionen
Inhärente Befugnisse
internationaler Schiedsgerichte
partial awards









