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Kollektive Informationspflichten und das individuelle Informationsrecht des Kommanditisten

Eine rechtsdogmatische Untersuchung aus Anlass der Reform des Personengesellschaftsrechts durch das MoPeG
ISBN:
978-3-8316-4952-5
Verlag:
utzverlag GmbH
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.08.2022
Autoren:
Reihe:
Rechtswissenschaftliche Forschung und Entwicklung
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
422
Ladenpreis
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Das individuelle Informationsrecht des Kommanditisten stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist nach heutigem Verständnis nur rudimentär in § 166 HGB normiert. Daneben besteht mit dem sog. „kollektiven Informationsrecht“ eine zweite, wichtige Informationssäule, die jedoch bislang nur wenig untersucht wurde. Vor diesem Hintergrund bestand das Ziel dieser Arbeit zunächst darin, das sog. „kollektive Informationsrecht“ unter besonderer Berücksichtigung der aus dem Körperschaftsrecht bekannten „Lehre vom Organrecht“ zu untersuchen und abzugrenzen. Sodann wurde unter Weiterentwicklung der „Lehre vom Informationsbedürfnis“ herausgearbeitet, dass § 166 Abs. 1 HGB im Sinne (und vor dem Hintergrund) des einheitlichen Stammrechts auf Information fortzubilden ist, das zudem als schlechthin unentziehbares Recht unabdingbar ist. Ein weiteres Ziel der Arbeit bestand darin, die Änderungen durch das MoPeG, die zum 01.01.2024 in Kraft treten, zu analysieren und kritisch zu bewerten. Dem Gesetzgeber ist es nur bedingt gelungen, das individuelle Informationsrecht des Kommanditisten zu stärken.
Biografische Anmerkung
Stephan Borries, geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; 2021 Promotion; derzeit Rechtsreferendar am Landgericht Bochum und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Riesenhuber (Ruhr-Universität Bochum).