Staat im Ausverkauf
ISBN:
978-3-593-52079-7
Verlag:
Campus
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
20.11.2025
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
363
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Kurzzeitig blitzte im Zuge der Coronapandemie das Momentum eines handlungsfähigen Staates auf. Inzwischen aber ist es wieder erstickt und wurde weltweit von der »Kettensäge« abgelöst, die es angeblich an staatliche Strukturen und Leistungen anzulegen gelte. Auch in Deutschland werfen die maroden Schienenstränge und die baufälligen Brücken, die langen Wartezeiten auf Arzttermine, die stetig wachsende Liste von geschlossenen Theatern und Schwimmbädern sowie der unzureichende kommunale Wohnungsbau ein Schlaglicht auf die chronische Unterfinanzierung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Aber dessen ungeachtet hallt – unter der »Ampel«-Regierung ebenso wie in der auf sie folgenden schwarz-roten Koalition – das Credo des »schlanken« Staates in weiten Teilen der Gesellschaft nach.
Anhand vieler eindrücklicher Beispiele analysiert Tim Engartner in der 3., aktualisierten und erweiterten Auflage von »Staat im Ausverkauf« in sieben Kapiteln – Bildung, Verkehr, Militär, Post und Telekommunikation, soziale Sicherung, Gesundheit sowie kommunale Versorgung – die Privatisierungen in Deutschland und ordnet sie in internationale Zusammenhänge ein. Sein Weckruf zeigt: Die Politik der Privatisierung öffentlicher Aufgaben, die in der Vergangenheit von allen in der Bundesrepublik regierenden Parteien betrieben wurde, ist nicht alternativlos.
Schlagwörter
Deutschland
Staat
Verkehr
Gesundheitswesen
Schule
Universität
Energie
Rente
Krankenhaus
Sozialstaat
Privatisierung
Telekommunikation
Alter
Bundesrepublik Deutschland
Energiewirtschaft
Gesundheitssystem
Kommunen
Militär
Dienstleistungen
Versorgung
Bildungssystem
Wasser
Wohnen
Wohnungsbau
Hochschulen
Strom
soziale Sicherung
öffentliche Hand
Krankenkassen
Deutsche Bahn
Gesundheitsmarkt
Schulen
Kita
Rentensystem
Verstaatlichung
Deutsche Telekom
Deutsche Post
Krankenhausreform
Aktienrente
kommunale Versorgung
Biografische Anmerkung
Tim Engartner ist Professor für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt ökonomische Bildung und Mitglied im Vorstand des Interdisziplinären Zentrums für empirische Lehrer*innen- und Unterrichtsforschung (IZeF). Er forscht u. a. zum Wandel von Staatlichkeit (insbesondere Privatisierung).









