Kommerzielle Sportveranstalter und ihre Verantwortlichkeit für Polizeikosten
ISBN:
978-3-8487-5435-9
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.07.2019
Reihe:
Nomos Universitätsschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
283
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Die Arbeit behandelt die aktuelle Frage danach, ob im Zusammenhang mit Großveranstaltungen anfallende Polizeikosten aus allgemeinen Steuermitteln oder als Sonderaufwand vom Veranstalter zu tragen sind.
Im ersten Teil der Arbeit befasst sich der Autor zunächst mit der grundsätzlichen Frage, welche Vorgaben dem Steuerstaat bei der Erhebung nichtsteuerlicher Abgaben zu entnehmen sind. Er arbeitet hierbei konkrete Maßgaben des Steuerstaatsprinzips heraus, an denen sich die Zulässigkeit nichtsteuerlicher Abgaben beurteilen lässt. Die Heranziehung der Veranstalter zur Finanzierung von Polizeiaufgaben ist nach Auffassung des Autors unter diesen Voraussetzungen bereits mit dem Steuerstaatsprinzip nicht vereinbar.
Schwerpunkt des zweiten Teils ist die Auseinandersetzung mit der aktuellen Verwaltungspraxis unter Bezugnahme auf das „Bremer Modell“. Der Autor setzt sich dabei ausführlich mit dem aktuellen Vorgehen des bremischen Gebührengesetzgebers auseinander und geht auf die sich in diesem Zusammenhang ergebenden rechtlichen Fragen ein.
Schlagwörter
Verwaltungsrecht
Grundrechte
Polizeirecht
DFB
Staatsaufgaben
Finanzverfassungsrecht
Veranstalter
Steuerstaat
DFL
Polizeikosten
Steuerstaatsprinzip
Finanzierungsverantwortung
Sportveranstalter
Staatsaufgabenlehre
Kommerzielle Sportveranstalter
Verantwortlichkeit für Polizeikosten
Profifußballsport
Bremer Modell









