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Korruption: ein ungerechtfertigter Eingriff in internationale Menschenrechte?

Chancen und Grenzen einer opferbezogenen Korruptionsperspektive
ISBN:
978-3-631-69786-3
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
07.12.2016
Autoren:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
262
Ladenpreis
89,60 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Als alltägliches Phänomen vieler Menschen verlangt Korruption nach einer Perspektive, die über eine rein strafrechtliche Betrachtung hinausgeht. Dazu untersucht die Autorin, inwiefern Korruptionsdelikte Menschenrechtsverletzungen begründen. Doch auch wenn der korrupte Akt eine Beeinträchtigung individueller Rechte darstellt, ist eine Menschenrechtsverletzung in den meisten Fällen abzulehnen. Das Potential der Menschenrechte im Kampf gegen Korruption liegt aus Sicht der Autorin daher vor allem auf einer politisch-gesellschaftlichen Ebene. Sie statuiert, dass Betroffene korrupte Akte als eine Beeinträchtigung ihrer individuellen Rechte verstehen und als solche adressieren müssen, damit die Täter ihr Verhalten ändern.
Biografische Anmerkung
Leonie Hensgen studierte Jura an den Universitäten Freiburg und Heidelberg und war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht sowie Projektmitarbeiterin bei der Max-Planck-Stiftung für Internationalen Frieden und Rechtsstaatlichkeit. Sie absolvierte zudem einen Master of Advanced Studies in International Development Cooperation an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.