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Luthers rechtswidriges Testament

Der Kampf Katharina Luthers um ihr Erbe
ISBN:
978-3-86977-151-9
Verlag:
Universitätsverlag Halle-Wittenberg
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.05.2017
Autoren:
Reihe:
Einzeltitel zur Rechtswissenschaft
Format:
Buch
Seitenanzahl:
43
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
„Ich Martinus Lüther Doctor […] bekenne mit dieser meiner eigen Handschrifft, das ich meiner lieben vnd trewen Hausfrawen, Katherin gegeben habe […]“ Als Martin Luther am 18. Februar 1546 stirbt, finden sich in seinem Nachlass dreierlei Testamente. Während er in seinem ersten Testament die Reformation als sein Lebenswerk in den Vordergrund stellt, bestimmt er in seinem zweiten, „großen“ Testament – nach dem damaligen Recht unvorstellbar – seine Frau Katharina von Bora zu seiner Erbin und zum Vormund seiner Kinder. Zudem lässt er seine letzten außergewöhnlichen Verfügungen im Gerichtsbuch der Stadt Wittenberg ab­sichern. Vorliegend soll dargestellt werden, wie radikal der Reformator aus Eisleben sich nicht nur im Leben, sondern auch im Tod über althergebrachte Regeln hinwegsetzte: Wie entstand und entwickelte sich seine Beziehung zur entlaufenen Nonne Katharina von Bora? Was für ein Leben, was für ein Umfeld war es, aus dem die drei Testamente Martin Luthers hervorgingen? Wie wurden die fraglichen Schriftstücke verfasst, welche inhaltliche Struktur weisen sie auf und welche Folgen sollten sie für Katharina von Bora und ihre Familie haben?