Facebook Pixel

Negative Beschaffenheitsvereinbarungen mit Verbrauchern

Wider eine Fürsorgeobliegenheit beim Verbrauchsgüterkauf
ISBN:
978-3-16-200441-3
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.05.2026
Autoren:
Reihe:
Studien zum Privatrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
199
Ladenpreis
81,30 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Das Ziel der Europäischen Union, Ressourcen zu schonen und den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern, wird geschwächt, wenn Unternehmen nicht bereit sind, mangelhafte Produkte - etwa aus Retouren - mit Preisnachlässen in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. Der durch die offen gehaltene Formulierung der Tatbestandsmerkmale sowie unzureichende Vorgaben des Richtliniengebers entstandene Interpretationsspielraum bei § 476 Abs. 1 S. 2 BGB führt jedoch in der praktischen Umsetzung negativer Beschaffenheitsvereinbarungen zwischen Unternehmern und Verbrauchern zu Rechtsunsicherheit und hohen Transaktionskosten. Michael Basche arbeitet heraus, dass der europäische Gesetzgeber die Rechtslage ohne Not verändert hat - die verfolgten Regelungszwecke wurden bereits unter der bisherigen Rechtsordnung erreicht. Der Richtliniengeber schafft vielmehr ein Einfallstor für opportunistisches Verbraucherverhalten und verschiebt die materielle Vertragsgerechtigkeit.
Biografische Anmerkung
Geboren 1994; Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg; 2017 Bachelor; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg; 2021 Erstes Juristisches Staatsexamen; 2025 Promotion (Dr. jur.); Rechtsreferendariat, Kammergerichtsbezirk Berlin.