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Neutralität im Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht

ISBN:
978-3-16-170594-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.03.2026
Reihe:
Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
479
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Die Neutralität als Ideal des Internationalen Privatrechts steht in der Kritik. In Zeiten globaler Herausforderungen und des Auseinanderdriftens gesellschaftlicher Wertvorstellungen wirkt sie wie ein Fremdkörper. Doch Neutralität ist bereits im Ausgangspunkt relativ. Worauf bezieht sie sich? Wer übt sie aus? Wie weit reicht sie? Mit der Auseinandersetzung im IPR ist außerdem nur die Hälfte der Fragestellung zur Neutralität abgedeckt. Auf einer vorgeschalteten Ebene bestimmt das Internationale Zivilverfahrensrecht, in welchem Umfang Kollisionsrecht überhaupt zum Tragen kommt, das Neutralität für sich in Anspruch nimmt. Linda Meister nähert sich diesen Problemkreisen durch die Bildung von Neutralitätskategorien. Diese werden mit historischen und aktuellen Entwicklungen abgeglichen und rechtstheoretisch bewertet. Dadurch entsteht die notwendige Basis für eine fundierte Abwägung der Neutralität mit anderen Grundsätzen des IPR und IZVR.
Biografische Anmerkung
Geboren 1996; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen; 2020 Erste Juristische Prüfung; Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität Tübingen; Rechtsreferendariat am Landgericht Stuttgart; 2024 Zweite Juristische Staatsprüfung; 2025 Promotion; Rechtsanwältin in Stuttgart; LLM-Studium an der University of Edinburgh, Schottland.