Nothing in common?
ISBN:
978-3-942885-84-3
Auflage:
Originalausgabe
Verlag:
edition assemblage
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.12.2015
Format:
Buch
Seitenanzahl:
212
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„Die arbeitende Klasse und die besitzende Klasse haben nichts gemeinsam“ lautet ein Prinzip des basisgewerkschaftlichen Syndikalismus. Um auf dieses Prinzip zu kommen, bedarf es aber eines bestimmten Verständnisses von dem, was Klassen sind. Das Arbeiter*innen und Unternehmer*innen nichts gemeinsam haben, ist durchaus nicht plausibel. Viele haben sicherlich schon mal ein Glas Bier mit ihrem Chef getrunken, manche waren vielleicht sogar auf gemeinsam auf einem Konzert und vielleicht teilen sich Chef*in und Arbeiter*in auch die politische Meinung.
„Nothing in common“ – nichts gemeinsam – muss sich also auf etwas anderes beziehen. Die Formulierung bezieht sich auf einen gesellschaftlichen und ökonomischen Grundkonflikt, der im Kapitalismus strukturell angelegt ist. Torsten Bewernitz macht sich auf die Suche nach dieser Struktur, aber auch nach den Widerständen und Bewegungen, die sich nicht aus der Struktur, sondern aus einem kollektiven Eigensinn erklären lassen.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Torsten Bewernitz (Jg. 1975) lebt in Mannheim und hat in Münster Politik und Soziologie studiert. Seit 15 Jahren gewerkschaftlich aktiv, beschäftigt er sich vor allem mit Klassentheorien, Streikforschung und der Geschichte der Arbeiter- und Arbeiter*innenbewegung.









