Öffnungsklauseln in GmbH-Satzungen
ISBN:
978-3-428-19276-2
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.11.2024
Reihe:
Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
240
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Unter Öffnungsklauseln werden Satzungsregelungen verstanden, die die Gesellschafter dazu ermächtigen, durch einfachen Gesellschafterbeschluss (Ausnutzungsbeschluss) im Einzelfall von einer bestimmten Satzungsregelung abzuweichen. In GmbH-Satzungen können Öffnungsklauseln unterschiedliche Satzungsbestandteile, wie z.B. die Gewinnverteilung oder den fakultativen Aufsichtsrat betreffen. Öffnungsklauseln bewirken nach Ansicht des Autors, dass Ausnutzungsbeschlüsse keine Satzungsänderungen, -verletzungen oder -durchbrechungen darstellen. Die Arbeit untersucht die Zulässigkeit dieser Wirkung in GmbH-Satzungen und unterscheidet entsprechend der Tragweite der Ausnutzungsbeschlüsse zwischen kleinen und großen Öffnungsklauseln. Während kleine Öffnungsklauseln als unbedenkliche Gesetzesvermeidungen angesehen werden, führen große Öffnungsklauseln nach Ansicht des Autors teilweise zu Gesetzesumgehungen. In der Folge wendet der Autor die umgangenen Normen analog an.
Biografische Anmerkung
Benedikt Bangen started studying law in Cologne in 2014. He specialized in corporate law and passed the first state examination in 2019. Afterwards, he worked as a research assistant in a business law firm and did a Master's degree in Business Law (LL.M., University of Cologne). In 2020, he began working as a research assistant at the Institute for Labor and Business Law at the University of Cologne while writing his doctoral thesis. He did his legal clerkship at the Regional Court of Münster with stations in Brussels, Düsseldorf and Windhoek and passed the second state examination in May 2024.