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Produkthaftungsrecht und Konsumgütersicherheit

Eine mikroökonomische Betrachtung
ISBN:
978-3-8244-7409-7
Auflage:
2001
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.07.2001
Autoren:
Reihe:
Ökonomische Analyse des Rechts
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
276
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Der Gebrauch vieler Konsumgüter ist mit Gesundheitsgefahren verbunden. Diese Gefahren und ihr Wirksamwerden beim Benutzer lassen sich entweder durch technische Maßnahmen bei der Konstruktion und Fertigung der Produkte oder durch Warnhinweise vermindern. Entsprechend dem Forschungsansatz der Rechtsökonomik kann das Produkthaftungsrecht Anreize zur Verminderung der Gesundheitsgefahren für die Konsumenten generieren.

Andreas Lüdeke untersucht die Anreizwirkung des Produkthaftungsrechts mit dem Instrumentarium der Spieltheorie und der Informationsökonomik. Im Mittelpunkt stehen eine durch die Marktmacht begründete Ineffizienz des Angebotes an Produktsicherheit und Unterschiede zwischen den Konsumenten, die sich in abweichenden Sicherheitsbedürfnissen widerspiegeln. Diese Aspekte wurden bisher vernachlässigt, weil in der Forschung Modelle dominierten, die den vollständigen Wettbewerb auf dem Produktmarkt und einen homogenen Konsumentenkreis voraussetzen.
Biografische Anmerkung
Dr. Andreas Lüdeke promovierte bei Prof. Dr. Alfred Endres am Institut für Wirtschaftstheorie der FernUniversität Hagen. Er ist Referent für Wirtschaftswissenschaften am Berufsgenossenschaftlichen Institut Arbeit und Gesundheit des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften.