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Rassendiskriminierung als Eingriff in das allgemeine Persoenlichkeitsrecht

ISBN:
978-3-631-60278-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.04.2010
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Studien und Materialien zum Oeffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
322
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Rassendiskriminierungen sind nicht nur am besonderen Gleichheitssatz zu messen, sondern können auch dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und der Menschenwürde unterfallen. Honneths sozialphilosophische Anerkennungstheorie führt zu Überlegungen, ob der Staat neben dem Status als gleichberechtigte Person auch die Wertschätzung individueller Besonderheiten gewährleisten soll, und wird durch einen Vergleich verschiedener Multikulturalismusmodelle in Kanada und Deutschland fortgeführt. Die Autorin untersucht staatliche Schutzpflichten vor Diskriminierungen durch Private und hinterfragt, wie innerhalb des gesetzgeberischen Gestaltungsspielraums ein angemessener Ausgleich zwischen subjektiven Schutzansprüchen und entgegenstehenden Freiheitsrechten erfolgen kann. Weiterhin wird geprüft, ob der Staat seine Schutzpflichten erfüllt und inwiefern weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Angela Streibel studierte von 1993 bis 1999 Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück. Nach Abschluss des juristischen Vorbereitungsdienstes in Oldenburg und Montreal (Kanada) 2002 war sie drei Jahre lang Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Bremen am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verfassungsrecht, Staatstheorie und Rechtsphilosophie. Seit 2006 ist die Autorin als Referentin beim Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen tätig.