Rechtsprinzipien als Handlungsgründe
ISBN:
978-3-8329-6658-4
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.07.2011
Reihe:
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
209
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Der normative Charakter des Rechts steht heutzutage auer Zweifel. Wie ist aber die Normativit�t des Rechts zu verstehen? Nach herrschender Auffassung bietet sich hierf�r das hierarchische Verh�ltnis zwischen den gesetzgebenden Instanzen und den Adressaten ihrer Anordnungen als geeignete Ausgangsbasis an. Das Buch wendet sich gegen dieses tief eingewurzelte Verst�ndnis und entwirft ein Gegenmodell, das vom Verh�ltnis zwischen gleichrangigen Rechtssubjekten ausgeht.
Neuesten metaethischen Lehren folgend, erfasst es die Normativit�t anhand der Gr�nde zum Handeln und betrachtet die gegenseitige Begr�ndbarkeit als tragendes Element des Rechts. Rechtliche Normativit�t beruht danach auf denjenigen Handlungsgr�nden, die keiner von uns in seinem Verh�ltnis zu den anderen vern�nftigerweise zur�ckweisen kann, und die so wichtig sind, dass die Befolgung der daraus entspringenden Pflichten erzwungen werden darf.
Auf dieser Basis werden wichtige Folgerungen f�r zentrale Themen der Rechtsphilosophie, der Rechtstheorie und der juristischen Methodenlehre gezogen. Das Buch pl�diert f�r die enge Verbindung von Recht und Moral, den argumentativen Charakter rechtlicher Begr�ndungen, die Ubiquit�t der Rechtsprinzipien und den Holismus rechtlicher Gr�nde, der jedoch nicht als Einzelfallintuitionismus missdeutet werden darf.
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