Reformhindernisse im internationalen Investitionsrecht
ISBN:
978-3-16-159090-0
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
04.03.2020
Reihe:
Jus Internationale et Europaeum
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
332
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Das internationale Investitionsrecht befindet sich in einer Umbruchsphase. Die seit geraumer Zeit existierende Kritik an der traditionellen Ausgestaltung zwischenstaatlicher Investitionsabkommen hat Eingang in die neuere Vertragspraxis gefunden. Moderne Investitionsabkommen sind präziser formuliert, enthalten häufiger Ausnahmetatbestände und sollen so staatliche Regulierungsspielräume stärker berücksichtigen. Diese vielfach beschworene Reform des Investitionsrechts steht jedoch weiterhin vor erheblichen rechtlichen Herausforderungen. Denn eine der Besonderheiten der Rechtsmaterie ist ihre mangelnde Harmonisierung und die Wechselwirkungen, die zwischen der großen Zahl neuer und älterer Investitionsabkommen entstehen können. Die so hervorgerufenen normativen Spannungsverhältnisse führen zu einer Reihe neuer Rechtsfragen, denen sich Joscha Müller in seiner Untersuchung eingehend widmet.
Schlagwörter
Treaty Shopping
Internationales Investitionsschutzrecht
Internationales Investitionsrecht
Meistbegünstigungsklausel
Autonomie der Unionsrechtsordnung
Reform von Investitionsschutzabkommen
Regionalisierung des Investitionsrechts
Reform of international investment law
New generation of investment treaties
Biografische Anmerkung
Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaft an derJustus-Liebig-UniversitaÌt GieÃen und an der University of Nottingham (GroÃbritannien); 2016 Erstes Juristisches Staatsexamen; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philipps-UniversitaÌt Marburg; 2019 Promotion; derzeit Rechtsreferendar am Landgericht Frankfurt am Main.









