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Richard Martin Honig

Prägender Göttinger (Straf-)Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts?
ISBN:
978-3-86395-602-8
Verlag:
Universitätsverlag Göttingen
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.05.2024
Reihe:
Göttinger Studien zu den Kriminalwissenschaften
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
424
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Richard Martin Honig (1890–1981) ist in der Strafrechtswissenschaft vor allem als einer der Wegbereiter der Lehre von der objektiven Zurechnung bekannt. Sein wissenschaftliches Œuvre umfasst neben weiteren Arbeiten auf dem Gebiet des Strafrechts jedoch auch Abhandlungen zum Kirchenrecht und Römischen Recht, Einführungen in die Rechtswissenschaft und Rechtsphilosophie sowie Beiträge zum US-amerikanischen Strafrecht und Strafprozessrecht. In der Vielfalt dieser Themen spiegelt sich auch der außergewöhnliche Lebensweg Honigs wider. Honig, seit 1925 Professor in Göttingen, war aufgrund seiner jüdischen Herkunft im Dritten Reich zur Emigration gezwungen, die ihn erst in die Türkei und anschließend in die USA führte. Trotz dieser Erfahrung kehrte Honig in den 1960er Jahren nach Deutschland zurück, wo er 1981 in Göttingen verstarb. Dieser Forschungsband unterzieht Person und Werk Richard Honigs erstmals einer umfassenden Würdigung. Dabei widmet er sich gleichermaßen Honigs Gegenwartsrelevanz für die heutige Strafrechtsdogmatik wie auch seiner Bedeutung auf anderen Rechtsgebieten und in anderen Rechtsordnungen.