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Selbst-Gerechtigkeit

Zum Verhältnis von Juristenpersönlichkeit, Urteilsrichtigkeit und »effektiver Strafrechtspflege«
ISBN:
978-3-8487-0288-6
Auflage:
2., überarbeitete Auflage
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
16.05.2014
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
376
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Im Kriminalprozess hngt die Wahrheit der im Urteil erz�hlten Geschichte eines Verbrechens nicht zuletzt davon ab, ob sich die beteiligten Juristen selbst gerecht werden k�nnen: Je weiter man von der Wahrheit entfernt bleibt, desto weniger gerecht fallen Schuldfeststellung und Reaktion oder Sanktion aus. Um sich gerecht werden zu k�nnen � Selbst-Gerechtigkeit �, muss man die eigene Selbstgerechtigkeit �berwinden. Tats�chlich l�sen institutionelle Routinen jedoch einen psychischen Abwehrvorgang aus und verst�rken ihn. Die Aufl�sung von Selbstgerechtigkeit gelingt daher am ehesten in einer deinstitutionalisierenden Umgebung, in der Selbsterkenntnis auch bez�glich der professionellen Person und ihres Handelns m�glich ist. In seiner, schon in der ersten Auflage Ma�st�be setzenden Untersuchung beschreibt Dirk Fabricius zum einen die Vorg�nge der �gesellschaftlichen Produktion von Unbewusstheit� (Erdheim) in der Strafjustiz durch und bei den beteiligten Juristen. Zum anderen berichtet er von exemplarischen Erfahrungen, die �ber die psychoanalytisch inspirierte �Themenzentrierte Interaktion� (Ruth C. Cohn) zu mehr Selbst-Gerechtigkeit f�hren k�nnen. Die zweite, vollst�ndig �berarbeitete Auflage zeigt auf, dass die Fragestellung auch nach 20 Jahren nichts von Ihrer Aktualit�t verloren hat.