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Selbstbevorzugung auf Plattformmärkten

Eine systematische Einordnung des Falls Google Search (Shopping)
ISBN:
978-3-8487-8627-5
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.07.2022
Reihe:
Europäisches Wirtschaftsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
380
Ladenpreis
112,10EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Mit der Untersuchung leitet der Autor einen rechtlichen Test für die Untersagung von Selbstbevorzugung unter Art. 102 AEUV her. Im Zentrum seiner Untersuchung steht die Kommissionsentscheidung im Fall „Google Search (Shopping)“. Mithilfe eines typisierenden Fallvergleichs ermittelt der Autor ausdifferenzierte Tatbestandsmerkmale, die de lege lata ein Verbot ein „Verbot der diskriminierenden Hebelung“ („discriminatory leveraging“) begründen, welches positiv gewendet eine „Pflicht zur gleichwertigen Behandlung mit sich selbst“ darstellt. Diesem Verbot der diskriminierenden Hebelung unter Art. 102 AEUV kommt auch neben den im Entwurf des DMA enthaltenen Regelungen zur missbräuchlichen Selbstbevorzugungshandlungen eigenständige Bedeutung zu.