Silent Acquisitions in der europäischen Fusionskontrolle
ISBN:
978-3-428-19376-9
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.11.2024
Reihe:
Beiträge zum Europäischen Wirtschaftsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
277
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Die Arbeit untersucht die Rechtmäßigkeit der Entscheidung der Europäischen Kommission, Verweisungsanträge nach Art. 22 VO (EG) 139/2004 auch dann anzunehmen, wenn der Zusammenschluss weder europäische noch nationale Schwellenwerte erreicht (»Silent Acquisition«). Eine Sekundärauswertung ökonomischer Studien zeigt, dass Übernahmen von umsatzschwachen Start-Ups keine derart gravierenden negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb haben, dass eine Erweiterung der Prüfungsbefugnisse der Kommission zweifelsfrei gerechtfertigt ist. Juristisch betrachtet ist die weite Auslegung von Art. 22 VO (EG) 139/2004 unvertretbar und überdies nicht mit europäischem Primärrecht vereinbar. Das Werk schließt mit einem vergleichenden Blick auf das im Veröffentlichungsprozess dieser Arbeit erschienene Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Rechtssache Illumina/Grail, um Parallelen und Unterschiede zu den Überlegungen der Dissertation aufzuzeigen.
Biografische Anmerkung
Philipp Winkler studied law at the University of Konstanz, specializing in Competition and Intellectual Property Law. After completing his First State Examination in February 2023, he worked as a research assistant at an international law firm in Stuttgart until September 2024. Since October 2024, he has been a legal trainee at the Munich Regional Court I and a research assistant at the professorship of Law of Digital Goods, Economic and Competition Law, held by Prof. Dr. iur., Dr. rer. pol. Mark-Oliver Mackenrodt, LL.M. (NYU) at the Technical University of Munich.









