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Staatenverantwortlichkeit

Vom «voelkerrechtlichen Verbrechen» zur «schwerwiegenden Verletzung einer zwingenden Voelkerrechtsnorm» anhand der ILC-Kodifikationsarbeit
ISBN:
978-3-631-57810-0
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.06.2008
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zum internationalen und zum oeffentlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
244
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Im August 2001 beendete die International Law Commission (ILC) ihre Arbeit zum Thema der Staatenverantwortlichkeit und verabschiedete in zweiter Lesung die «Articles on State Responsibility». In diesem Schlussentwurf nahm die ILC von dem Tatbestand des völkerrechtlichen Verbrechens Abstand und ersetzte das umstrittene Prinzip durch das Konzept der schwerwiegenden Verletzung einer zwingenden Völkerrechtsnorm. Ob es sich dabei um eine rein terminologische Entkriminalisierung handelt oder ob die neue Fassung inhaltliche Veränderungen mit sich bringt, wird in diesem Band untersucht. Dabei erfolgt eine Darstellung der Jahrzehnte dauernden Kodifikationsarbeit der ILC unter Berücksichtigung der zahlreichen Berichte der Sonderberichterstatter, der diversen Kommentare der Regierungen sowie der Kommentierungen des völkerrechtlichen Schrifttums. Die Bewertung würdigt darüber hinaus das Völkergewohnheitsrecht und beachtet dabei die Entwicklungen der Staatenpraxis und der internationalen Rechtsprechung.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Nora Graaff, geboren 1969 in Braunschweig; Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen; Referendariat in Braunschweig; Studium zum LL.M. in Kapstadt; Promotion in Marburg am Institut für Öffentliches Recht; verschiedene berufliche Stationen, gegenwärtig in der Rechtsabteilung eines internationalen Unternehmens tätig.