Stablecoins und Aufsichtsrecht
ISBN:
978-3-16-200172-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.04.2026
Reihe:
Schriften zum Recht der Digitalisierung
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
414
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Stablecoins stellen die nächste Innovationsstufe des Krypto-Sektors dar. Im Gegensatz zu volatilen Kryptowerten versprechen sie dauerhafte Stabilität, typischerweise bezogen auf eine amtliche Währung. Mangels digitalen Zentralbankgeldes fungieren sie im Ökosystem der Kryptowerte als funktionales Abbild des Zentralbankgeldes und erweitern die private Geldlandschaft um eine neue Geldform. Felix-Julius Konow untersucht vor diesem Hintergrund das europäische Regulierungskonzept für Stablecoins und vergleicht die neu geschaffenen E-Geld-Token mit Buchgeld, E-Geld und Geldmarktfonds. Sie zeichnen sich aus durch eine jederzeitige Umtauschbarkeit in Zentralbankgeld. Unterschiede bestehen auf der Kehrseite in den jeweils möglichen Sicherungskonzepten der entgegengenommenen Gelder. Für E-Geld-Token werden aus diesem Zusammenspiel ihre spezifischen Schwachstellen identifiziert, die Run-Risiken begünstigen, und Regulierungsvorschläge zur Schließung dieser Lücken aufgezeigt.
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Biografische Anmerkung
Geboren 1997; Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2022 Erste Juristische Prüfung; 2025 Promotion; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Bankrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Rechtsreferendariat am Landgericht Hanau; Gastdozent an der Université Lumière Lyon 2.









