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Sterbehilfe bei Cyborgs

Technische Implantate am Lebensende
ISBN:
978-3-16-161460-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.02.2023
Autoren:
Reihe:
Studien und Beiträge zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
339
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Darf ein in den Körper implantierter Cardioverter-Defibrillator auf Wunsch des Patienten straflos ausgeschaltet werden? Claudia Stühler analysiert die Auswirkungen des Einsatzes neuer mikromedizinischer Technologien im Körper des Menschen auf die tradierte Sterbehilfedogmatik unter besonderer Berücksichtigung des Grundrechts auf selbstbestimmtes Sterben. Dabei nimmt sie ihren Ausgangspunkt in technikphilosophischen und sozialwissenschaftlichen Vorüberlegungen. Den Schwerpunkt der strafrechtsdogmatischen Analyse bildet sodann die Frage, ob die Deaktivierung eines implantierten technischen Assistenzsystems als rechtmäßiger Behandlungsabbruch qualifiziert werden kann. Es zeigt sich, dass die fortschreitende Selbsttechnisierung des Menschen die körperlichen Verfügungsschranken zunehmend unter Legitimationsdruck setzt.
Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftspreis im Gesundheitswesen der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e.V. (GRPG) 2023 ausgezeichnet.
Biografische Anmerkung
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Università degli studi di Verona (Italien); Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grundlagen des Rechts und Life Sciences-Recht der Universität Basel; 2019 Forschungsaufenthalt an der Universität Oxford; 2021 Promotion (Basel); Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin.