Strafrechtliche Probleme bei Kompetenzüberschreitungen nichtärztlicher medizinischer Hilfspersonen in Notsituationen
ISBN:
978-3-540-67691-1
Auflage:
2001
Verlag:
Springer Berlin
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.10.2000
Reihe:
Veröffentlichungen des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
214
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In diesem Buch geht es um Notfälle, in denen der Notfallpatient nur mit einer Ärzten vorbehaltenen medizinischen Maßnahme gerettet werden kann, aber kein Arzt in der verfügbaren Zeit zu Hilfe kommen kann. Anwesendes nichtärztliches Personal (z. B. Rettungsassistenten) steht nun vor der Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden dürfen. Im Extremfall kann es sein, daß der Patient nur mit einem schwerwiegenden Eingriff (z. B. Defibrillation, Luftröhrenschnitt) zu retten ist. Was aber, wenn das letzte Mittel von nichtärztlichen Helfer nicht sicher beherrscht wird und selbst lebensgefährlich ist? Darf in solchen Extremfällen die letzte minimale Rettungschance wahrgenommen werden? Macht sich der Helfer strafbar, wenn eine solche Rettungsaktion fehlschlägt und den Patienten tötet? Kann er bestraft werden, wenn er den Eingriff nicht wagt und den Patienten sterben läßt? Das Buch beantwortet diese Fragen und ist deshalb eine wertvolle Hilfe für die betroffenen Personengruppen.









