Tarifbestimmung im Eisenbahnsektor
ISBN:
978-3-16-155783-5
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.12.2017
Reihe:
Rechtsordnung und Wirtschaftsgeschichte
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
330
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Markus Patt beleuchtet das Preissetzungsverfahren im Eisenbahngüterverkehr in Deutschland von der Einführung der Eisenbahnen bis zum Ende ihrer monopolistischen Marktmacht im Verkehrswesen. Dabei liegt der Fokus der rechtshistorischen Studie auf der Analyse des rechtlich-institutionellen Rahmens der Preisbestimmung in den jeweiligen Episoden der deutschen Eisenbahngeschichte. Markus Patt geht der Frage nach, ob und inwiefern sich trotz der feststellbaren Systemwechsel in der Eisenbahnpolitik eine konsistente Tradition im Bereich der Preisfeststellung ermitteln lässt. Er stellt heraus, dass die Tarifbildung durchgängig als Instrument verstanden wurde, um einen bewusst-geordneten Ausgleich der unterschiedlichen Interessen - insbesondere auch der Abnehmer und der Politik - herbeizuführen. Dem Tarifbestimmungsrecht kam damit die Aufgabe zu, ein entsprechendes Verfahren zu statuieren und besondere Institutionen auszugestalten, um diesen Ausgleich abbilden zu können.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn; Wissenschaftlicher Mitarbeiter des interdisziplinären Forschungsprojekts "Gestaltung der Freiheit - Regulierung von Wirtschaft zwischen historischer Prägung und Normierung"; Rechtsreferendar am Landgericht Bonn mit Stationen u.a. in Wien, Köln und Frankfurt a.M.; 2014 Assessorexamen; seit 2015 Richter beim Landgericht Köln.









