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Terrorismusbekämpfung in Europa im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit

Historische Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen
ISBN:
978-3-8487-5663-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
23.05.2019
Reihe:
Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
346
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Terrorismus ist historisch kein neues Phänomen. Spätestens seit den 1970er Jahren stellen seine unterschiedlichen Spielarten Herausforderungen für die liberalen Staaten Westeuropas dar. Sie wehren sich gegen immer neue Dimensionen der Gefahr nicht nur, indem sie Sicherungsmaßnahmen im öffentlichen Raum erhöhen (etwa mit Betonsperren gegen den Missbrauch von Fahrzeugen zur Tötung ziviler Opfer); sondern auch im Recht findet eine „Aufrüstung“ statt. Angesichts der aktuellen, tiefgreifenden Veränderungen im Recht auf nationaler wie internationaler Ebene ist es an der Zeit, innezuhalten für eine Bestandsaufnahme: Drohen die liberalen Demokratien in Anbetracht der terroristischen Bedrohungen und einer verschärften Politik der Inneren Sicherheit, ihre Freiheit zu verlieren, die doch gerade konstitutiv für diese Staaten ist? Mit dieser Frage befassen sich die Beiträge in diesem Band aus rechts- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive. Sie thematisieren historische Konstellationen und Erfahrungen ebenso wie die aktuelle rechtliche Situation in Deutschland, Spanien und Frankreich und wollen so den Weg bahnen für eine interdisziplinäre und vergleichende Auseinandersetzung mit dieser Problematik. Mit Beiträgen von Hans-Christian Ströbele, Prof. Manuel Cancio Meliá, Prof. Emmanuel Droit, Prof. Stefan Harrendorf, PD Dr. Erol Pohlreich, Prof. Wolfgang Schild, Dr. Yoan Vilain, Prof. Bettina Weißer, Prof. Mark A. Zöller