Tradition und Erneuerung der christlichen Sozialethik in Zeiten der Modernisierung
Mit der Entstehung der christlichen Sozialethik im 19. Jahrhundert gelang die Fortschreibung grundlegender christlicher Orientierungen in den veränderten Kontexten moderner Lebenswelt. Dieses Buch analysiert die Geschichte und das Umfeld der neuen sozialethischen Konzepte und Ethosformen und fragt danach, welche Zukunft sozialethische Positionen unter den kulturellen und ökonomischen Bedingungen des 21. Jahrhundert haben können.
Professor Hanns Jürgen Küsters ist Hauptabteilungsleiter Wissenschaftliche Dienste der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er lehrt außerdem als Politologie an der Universität Bonn und ist der führende Zeithistoriker zum Thema.
Rudolf Uertz, Referent in der Konrad-Adenauer-Stiftung (bis 2012), ist Professor für Politikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
André Habisch ist Professor für Christliche Gesellschaftslehre (Kath. Universität Eichstätt).
Nils Goldschmidt ist Direktor des Weltethos-Instituts in Tübingen und Professor für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung an der Universität Siegen. Er ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V. und seit 2024 Mitglied im Deutschen Ethikrat. Er studierte Katholische Theologie und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Freiburg. Die Promotion zum Dr. rer. pol. erfolgte 2001, die Habilitation im Fach Volkswirtschaftslehre 2008, beides ebenfalls an der Universität Freiburg. Goldschmidt ist Vorsitzender des Kuratoriums des Ludwig-Erhard-Forums, Berlin, Vorsitzender des Beirats des Roman Herzog Instituts, München, Mitglied im Vorstand der Görres-Gesellschaft, Bonn, und Affiliated Fellow am Walter Eucken Institut, Freiburg. Derzeit ist er zudem stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB) und Berater der Deutschen Bischofskonferenz zu gesellschaftlichen und sozialen Fragen.
Bernhard Schneider, Dr. theol., geb. 1959, Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Theologischen Fakultät Trier. Im Trierer Sonderforschungsbereich „Fremdheit und Armut“ beschäftigte er sich seit 2005 mit einem eigenen Forschungsprojekt und in kooperativen Arbeitsprojekten mit der Geschichte der christlichen Armenfürsorge. In verschiedenen Funktionen hat er auch an der Gestaltung großer Ausstellungen zur Geschichte von Armut und Caritas in Trier und Paderborn mitgewirkt.









