Transformationsprozesse von Politik und Sprache in Kosova in der Zeit von 1999 bis 2005
ISBN:
978-3-631-61719-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.04.2011
Bearbeiter:
Reihe:
Kulturwissenschaftliche Medienforschung
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
266
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Die kosovarische Gesellschaft sollte sich von einer konflikthaften zu einer demokratischen, multiethnischen Gesellschaft unter dem Protektorat der Vereinten Nationen transformieren. Die Autorin versucht durch die Analyse von politischen Diskursen diese Transformation zu untersuchen und legt mit diesem interdisziplinären Beitrag zu angewandten Aspekten der Sprachforschung im Bereich der Politik eine Arbeit vor, die von großer praktischer Relevanz für jeden ist, der sich mit der Erforschung der politischen Situation im heutigen Kosova beschäftigt. Sie stellt die politische Transformation in Kosova in der Zeit des Protektorates der Vereinten Nationen mit linguistischen Methoden dar und beleuchtet die Problematik des Scheiterns der interkulturellen Kommunikation in der Region. Der Untersuchung liegen ein umfangreiches Wissen der linguistischen, historischen, sozio-politischen und soziologischen Aspekte der Problematik und eine aufwendige analytische Bearbeitung der einschlägigen Presse zugrunde.
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Biografische Anmerkung
Sahadete Limani-Beqa studierte Germanistik an der Philologischen Fakultät der Universität von Prishtina (Kosovo). 2003 absolvierte sie den Masterstudiengang «Medien und interkulturelle Kommunikation» am Südosteuropäischen Medienzentrum der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder). 2009 verteidigte sie ihre Dissertation an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder). Gegenwärtig ist sie Dozentin in der Abteilung für Journalistik und Kommunikation und der Abteilung für Politikwissenschaften der Philologischen Fakultät der Universität in Prishtina. Die Autorin hat außerdem in Kosova als lokale Fachkraft im Bereich der Kommunikation und Publizistik Programme bei internationalen Organisationen wie OSZE, UNMIK und Finnish Human Rights Support bearbeitet. Sie war Stipendiatin des DAAD und der Friedrich-Ebert-Stiftung.









