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Untersuchung der Berufungspraxis in Eheverfahren

Kirchliche Gerichte in Deutschland nach dem Inkrafttreten des Motu Proprio «Mitis Iudex Dominus Iesus»
ISBN:
978-3-631-81828-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.05.2020
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Adnotationes In Ius Canonicum
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
232
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Im Jahr 2015 revolutionierte Papst Franziskus das Eheprozessrecht. Seither müssen Ehenichtigkeitsverfahren, die mit einem positiven Urteil enden, nicht mehr von Amts wegen an die zweite Instanz weitergeleitet werden. Verfahren kommen nunmehr ausschließlich auf dem Weg der Berufung in die höhere Instanz. Hierbei ist nach einem ersten positiven Urteil vor allem an den Ehebandverteidiger zu denken, der somit auch faktisch zu einer zentralen Figur der kirchlichen Ehenichtigkeitsverfahren geworden ist. Wenige Jahre nach dem Inkrafttreten der Neuregelung behandelt der Autor die wichtige Frage, wie die Berufungspraxis kirchlicher Gerichte in Deutschland bei Eheverfahren aussieht.
Biografische Anmerkung
Stefan Lippert studierte Informatik, katholische Theologie und kanonisches Recht in Freiburg, Frankfurt am Main und München. Aktuell strebt er die Promotion sowohl in Informatik (Dr. rer. nat.) an der Universität der Bundeswehr München als auch in kanonischem Recht (Dr. iur. can.) an der LMU München an.