Verborgene Liquidität im Marktordnungsrecht der MiFID
ISBN:
978-3-631-77005-4
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.12.2018
Reihe:
Frankfurter wirtschaftsrechtliche Studien
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
256
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Die Märkte, an denen Finanzinstrumente gehandelt werden, haben sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert und entwickelten sich von physischen Marktplätzen mit Händlern zu komplexen Computernetzwerken, die ohne menschliche Interaktion Marktdaten empfangen, auswerten und eigene Entscheidungen treffen. Seit der MiFID-Gesetzgebung sind diese Märkte aufsichtsrechtlich fragmentiert und es bedarf eines Marktordnungsrechts bestehend aus Transparenz- und Best Execution-Vorschriften, um den potentiellen negativen Effekten der Marktfragmentierung entgegenzuwirken und die Funktionsfähigkeit der Sekundärmärkte zu gewährleisten. Ausnahmen, die bestehen, wenn Orders im Vorhandelsbereich nicht transparent gemacht werden (verborgene Liquidität), können die Effektivität des Marktordnungsrechts beeinträchtigen.
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Biografische Anmerkung
Christian Hoops studierte Rechtswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt. Das erste Staatsexamen schloss er mit Prädikat ab und begann seine Doktorandentätigkeit am Lehrstuhl für Geld-, Währungs- und Notenbankrecht von Herrn Prof. Dr. Siekmann. Das zweite Staatsexamen absolvierte er am Landgericht Frankfurt. Er arbeitete er als Research Associate in einer internationalen Kanzlei im Bank- und Kapitalmarktrecht, später als Syndikusrechtsanwalt bei einem international tätigen Börsenunternehmen.









