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Verbraucherleitbilder und Verbraucherbegriff im deutschen und europäischen Privatrecht

Eine Untersuchung zur Störung der Vertragsparität im Verbraucher-Unternehmer-Verhältnis und den Instrumenten zu deren Kompensation
ISBN:
978-3-631-51082-7
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.06.2004
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
328
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Über Verbraucherschutz als normative Zielsetzung braucht heute eigentlich kein Wort mehr verloren zu werden, da vornehmlich durch das Gemeinschaftsrecht angestoßen viele Gesetze zum Schutze der Verbraucher auch in Deutschland erlassen worden sind. Dennoch besteht gerade zu dieser Zeit aller Anlass, sich noch einmal der Legitimation des Verbraucherschutzes und der legislatorischen Grundkonzeption zu vergewissern. Die Arbeit widmet sich daher zentralen Grundfragen des Verbraucherschutzrechts: Die Fundamente des bürgerlichen Rechts, die Privatautonomie und speziell die Vertragsfreiheit, werden durch einen immer weiter um sich greifenden Schutz des als schwächer empfundenen Vertragspartners in Mitleidenschaft gezogen. Vorrangiges Anliegen der Studie ist es, einer blinden und undifferenzierten Übernahme sozialer Schutzgedanken in das allgemeine Vertragsrecht entgegenzuwirken.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Kai-Udo Wiedenmann, geboren 1967 in Ulm, Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg, Rechtsreferendariat in Heidelberg, Rechtsanwalt in München.