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Verhaltensbezogene Nebenbestimmungen in der deutschen und europäischen Fusionskontrolle

Welche Zukunft hat das Verbot einer laufenden Verhaltenskontrolle im GWB?
ISBN:
978-3-631-61687-1
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.07.2011
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
248
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75,30 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Verhaltensbezogene Nebenbestimmungen sind Fremdkörper in der strukturorientierten Zusammenschlusskontrolle. Die vorherige Kontrolle von Fusionen soll gerade wettbewerbsschädliche Marktstrukturen und nachträgliche Verhaltenskontrollen verhindern. Das Verbot einer laufenden Verhaltenskontrolle regelt daher eine Selbstverständlichkeit: Das Bundeskartellamt darf bedenkliche Zusammenschlüsse nicht erlauben, um dann mit Verhaltensvorgaben die fusionierten Unternehmen laufend zu kontrollieren. Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Vorschrift, analysiert verhaltensbezogene Nebenbestimmungen in der deutschen und europäischen Entscheidungspraxis und empfiehlt im Ergebnis die Streichung des Verbots, zugleich aber auch eine Rückbesinnung der Kartellbehörden auf Sinn und Zweck der Fusionskontrolle.
Biografische Anmerkung
René Grafunder wurde 1977 in Rostock geboren und studierte Rechtswissenschaften in Potsdam (Deutsch-Französischer Studiengang), Paris (Licence), Freiburg im Breisgau sowie Brügge (LL.M.). Seit 2008 arbeitet er als Rechtsanwalt in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Düsseldorf und berät im Kartell-, Beihilfen- und Fusionskontrollrecht.