Verwaltungsgerichtliche Feststellungsklage und Parlamentsgesetze.
ISBN:
978-3-428-18755-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.06.2023
Reihe:
Schriften zum Öffentlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
320
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Unter Berufung auf den Grundsatz der Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde hat das Bundesverfassungsgericht im Rahmen von Rechtssatzverfassungsbeschwerdeverfahren gegen Parlamentsgesetze zuletzt zunehmend auf eine vorrangige verwaltungsgerichtliche Feststellungsklage verwiesen. Die Zuständigkeitsverteilung unter den Gerichtsbarkeiten bleibt in dieser Beziehung im Einzelnen unklar, was jüngst etwa die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur »Bundesnotbremse« im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie veranschaulicht haben.
Die Untersuchung widmet sich insoweit der Frage der Abgrenzung von verwaltungs- und verfassungsgerichtlichem Rechtsschutz. Ausgehend von einer institutionellen Grundperspektive wird die Entwicklung der hier wesentlichen Rechtsprechungslinie nachgezeichnet und einer rechtssystematischen Bewertung zugeführt. Dabei werden die Auswirkungen auf das institutionelle Verhältnis zwischen den Gerichtsbarkeiten beleuchtet und rechtspraktische Erwägungen angestellt.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Tobias Klatt studied law at Osnabrück University with an additional qualification in economics and a specialisation in »German and European Corporate and Capital Markets Law«. He completed his legal clerkship at the Higher Regional Court of Oldenburg and subsequently enrolled in postgraduate studies (Doctorate in Law) under Professor Dr Hinnerk Wißmann at the University of Münster. During his postgraduate studies, he joined an international law firm in Düsseldorf, where he has been practising public commercial law since completing his doctoral thesis.









