Wahrnehmung, menschliches Handeln und Institutionen
ISBN:
978-3-16-148483-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.09.2004
Reihe:
Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
280
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Friedrich August von Hayek ist der wohl bedeutendste Vertreter der klassisch-liberalen politischen Ökonomie des 20. Jahrhunderts. Der Einfluß des von Hayek'schen Forschungsprogramms auf die Wirtschaftswissenschaft hält sich jedoch in überschaubaren Grenzen. Die Erinnerung an von Hayek und die Wertschätzung seines Werkes gelten eher seinen politischen Visionen denn seinen ökonomischen und politischen Analysen. Christopher Holl zeigt, daß diese Einschätzung dem von Hayek'schen Werk nicht gerecht wird. Im Mittelpunkt seiner Untersuchung steht die institutionenökonomische Lesart des von Hayek'schen Werks. Dadurch wird verdeutlicht, daß von Hayek mehr war als ein politischer Ideologe oder Visionär. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß von Hayeks kognitionstheoretische Institutionenanalyse nicht nur bahnbrechende ökonomische Erkenntnisse hervorbringt, sondern daß seine Einsichten einen fruchtbaren Boden für weiterführende Forschungsarbeiten darstellen.
Biografische Anmerkung
Geboren 1976; Studium der Wirtschaftswissenschaften in Köln und in Fairfax/Virginia, USA; 2003 Promotion zum Dr. rer. pol.