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Würde und Autonomie

Kongress der Schweizerischen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie, 24.-25. April 2013, Landgut Castelen, Augst
ISBN:
978-3-8487-1971-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
09.01.2015
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
216
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Die Wrde des Menschen wird oft in einen direkten Zusammenhang mit Autonomie gestellt: W�rde werde geachtet und gesch�tzt, indem man den Anderen in seiner freien Selbstbestimmung agieren und ihn seine selbstgesetzten Ziele verwirklichen lasse. Wenn man als Postulat der W�rde ausgibt, der andere d�rfe nicht zum blossen Objekt gemacht und vollst�ndig instrumentalisiert werden und er m�sse in seiner Selbstachtung gesch�tzt werden, ist meist dieser Bezug zur Autonomie hergestellt. Dennoch wird zu recht darauf hingewiesen, dass gerade Personen, die ihr Leben nicht selbst bestimmen k�nnen, wie geistig schwerstbehinderte Menschen oder Kleinkinder, im Hinblick auf ihre Menschenw�rde als ganz besonders schutzbed�rftig gelten. Eine den Begriff der W�rde ausschliesslich auf die Sicherung von Autonomie gr�ndende Sicht ger�t zudem insbesondere dort in Schwierigkeiten, wo Ethik und Recht auch die W�rde von Tieren oder Pflanzen zum Gegenstand haben, wie etwa im Schutz einer �W�rde der Kreatur� in der Schweizer Bundesverfassung. Die Autoren des Bandes suchen das schwierige Verh�ltnis von W�rde und Autonomie klarer zu bestimmen und fragen nach einem m�glichen Gehalt von W�rde im Zusammenhang von sowie jenseits von Autonomie.