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Zivilgerichtliche Bewältigung von Massenverfahren in Deutschland und Frankreich

Ein Rechtsvergleich unter besonderer Berücksichtigung der Musterfeststellungsklage und der Action de groupe
ISBN:
978-3-428-19400-1
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.04.2025
Reihe:
Schriften zum Prozessrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
331
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Massenverfahren stellen Gerichte durch die Vielzahl paralleler Rechtsstreitigkeiten vor erhebliche organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Die Arbeit untersucht, wie Zivilgerichte in Deutschland und Frankreich Massenverfahren bewältigen können.

Im Rahmen eines funktionalen Rechtsvergleichs analysiert die Arbeit, welche prozessualen Mechanismen beide Rechtsordnungen zur effizienten Bewältigung von Massenverfahren bereitstellen. Im ersten Teil untersucht sie allgemeine prozessuale Regelungen, Verfahren zu bündeln, Entscheidungen auf parallele Fälle auszuweiten und Parallelverfahren zu koordinieren. Im zweiten Teil analysiert die Arbeit Instrumente des kollektiven Rechtsschutzes. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der deutschen Musterfeststellungsklage und der französischen Action de groupe. Die Arbeit vergleicht die jeweiligen Instrumente und bewertet ihre prozessökonomischen Effekte bei der Bewältigung von Massenverfahren.

Biografische Anmerkung
Philipp Wippermann studied law at Bucerius Law School in Hamburg and the University of Nairobi. He completed his legal clerkship at the Higher Regional Court of Hamburg. During his PhD at Freie Universität Berlin, he spent a research stay at Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. He has been working as a lawyer at a law firm in Berlin since 2021. Between October 2024 and October 2025, he was seconded to a law firm in New York. His practice focuses on civil litigation.