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Das Benachrichtigungsverfahren in Nachlasssachen

Eine Untersuchung über die Bedeutung der Testamentsregisterbehörde, des Zentralen Testamentsregisters sowie der Testamentsverzeichnisüberführung für das deutsche Nachlasswesen
ISBN:
978-3-428-19625-8
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.12.2025
Reihe:
Schriften zum Bürgerlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
380
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102,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Das Benachrichtigungsverfahren in Nachlasssachen sichert die Auffindbarkeit erbfolgerelevanter Urkunden. Es fungiert als multilaterale Schnittstelle zwischen Beurkundungs-, Verwahrungs-, Nachlass- und Personenstandsverfahren und betrifft jeden in Deutschland erfassten Erbfall. Damit ist das Verfahren unentbehrlicher Garant der verfassungsrechtlich geschützten Testierfreiheit.

Die vorliegende Untersuchung bietet erstmals eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung des Benachrichtigungsverfahrens. Der Autor analysiert die historischen Wurzeln, rechtlichen Grundlagen sowie praktischen Funktionen und begründet das Verfahren im Ergebnis als eigenständigen und zentralen Abschnitt des Nachlassverfahrens. Dabei werden grundlegende Prinzipien herausgearbeitet, offene Rechtsfragen geklärt und die Bedeutung des Verfahrens für Effizienz, Rechtssicherheit und Digitalisierung des deutschen Nachlasswesens verdeutlicht.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den drei tragenden Säulen des modernen Benachrichtigungsverfahrens: der Registerbehörde, dem Zentralen Testamentsregister und der Testamentsverzeichnisüberführung. Jede dieser Komponenten wird detailliert und systematisch untersucht und ihre jeweilige Bedeutung für die Praxis sowie die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems veranschaulicht. Die Arbeit dient Wissenschaft und Praxis – insbesondere Notaren, Rechtsanwälten, Nachlassrichtern, Rechtspflegern und Standesbeamten – als grundlegendes Referenzwerk für das Benachrichtigungsverfahren.

Ausgezeichnet mit dem Juratisbona-Preis für herausragende Dissertationen 2025.

Biografische Anmerkung
David Siegel studied law in Heidelberg, Valparaíso, and Beijing, with stays abroad in New York, Singapore, and Montréal. He completed his legal clerkship at the Regional Court of Heidelberg with placements in Hamburg and at the Federal Constitutional Court in Karlsruhe. He then began his notarial training in the Bavarian-Palatinate notary system. From 2021 to 2023, he was a member of the board of directors at the German Federal Chamber of Notaries in Berlin. In 2023/2024, he completed a Master of Laws degree (LL.M.) in Law, Science & Technology at Stanford Law School, USA, and received his doctorate (Dr. iur.) from the University of Regensburg in 2025. He has been appointed a notary for life in Landstuhl since October 2025.