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Das personale Verhaltensunrecht der Fahrlässigkeitstat

Zur Individualisierung des Bewertungsgegenstands
ISBN:
978-3-631-34728-7
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.06.1999
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
224
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Ziel der Arbeit ist es, die genauen Kriterien für fahrlässiges Fehlverhalten im strafrechtlichen Sinne herauszuarbeiten. Kann von einem rechtlichen Vermeidenmüssen bereits gesprochen werden, wenn sich eine bestimmte hypothetische «Maßstabsfigur» anders als das konkret zu beurteilende Subjekt verhalten hätte? Oder muß das Recht bei seinen Verhaltensanforderungen nicht vielmehr auf die individuellen Verhältnisse der konkret handelnden oder unterlassenden Person Rücksicht nehmen? Fahrlässiges Fehlverhalten wird mit Blick auf die in Frage stehenden Rechtsfolgen von Schuldspruch und Strafe bestimmt. Die Untersuchung gelangt zu dem Ergebnis, daß der Beurteilungsgegenstand bei der Frage des von Rechts wegen zu Vermeidenden aus zweck- und wertrationalen Gründen durch die konkret zu beurteilende Person geformt wird. Beurteilungsmaßstab ist dabei - selbstverständlich - ein rechtlicher.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Alexandra Kremer-Bax wurde 1969 in Fulda geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Universität Marburg. Im Anschluß an das Erste Juristische Staatsexamen 1996 war die Autorin Doktorandin bei Prof. Dr. Georg Freund am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Marburg und Stipendiatin der Hessischen Graduiertenförderung. Seit September 1998 ist sie Rechtsreferendarin am Landgericht Fulda.