Der Mythos von der Zerstoerung des Vertrages

Zur Vertragslehre im Nationalsozialismus
ISBN:
978-3-631-55683-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.02.2008
Autoren:
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
172
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Die Studie ist ein Beitrag zur Gesetzgebungs- und Wissenschaftsgeschichte des Privatrechts während des Nationalsozialismus. Innerhalb der Akademie für Deutsches Recht wurde ein Volksgesetzbuch mit dem Ziel entworfen, das Bürgerliche Gesetzbuch von 1900 zu ersetzen. Die darin enthaltene Vertragsordnung ist kein Zeichen eines Rechtsverfalls. Dementsprechend legt die Autorin dar, dass die propagierte «Erneuerung des Vertragsrechts» nicht bedeutete, den Vertrag als Verkörperung der Privatautonomie zu bekämpfen. These der Autorin ist, dass die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Akademiejuristen im Hinblick auf den staatlich gelenkten Wettbewerb mit denen der ordoliberalen Wettbewerbstheorie vergleichbar sind. In Frage gestellt wird damit auch, dass freier Markt und Demokratie notwendigerweise zusammengehören.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Caroline Harth ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer internationalen Anwaltskanzlei in Berlin. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin war sie Doktorandin am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main, wo sie 2005 promovierte.