Der Truppenvermietungsvertrag zwischen Hessen-Kassel und Großbritannien vom 15. Januar 1776 aus staats- und völkerrechtlicher Sicht

Ein Beitrag zur Geschichte der völkerrechtlichen Organleihe
ISBN:
978-3-8288-2873-5
Verlag:
Tectum Wissenschaftsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.03.2012
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
250
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Anlsslich des amerikanischen Unabh�ngigkeitskriegs (1775�1783) wurden auch Truppen der Landgrafschaft Hessen-Kassel nach Nordamerika entsandt. Sie sollten die Armee des K�nigreichs Gro�britannien bei der Zerschlagung des Aufstands unterst�tzen. Die Grundlage daf�r war ein Vertrag zwischen den beiden V�lkerrechtssubjekten. Doch als was lassen sich diese Unterst�tzungsleistungen rechtlich charakterisieren? Um was f�r eine Art von Vertrag handelte es sich und welche Vorteile erhofften sich die Parteien von seinem Abschluss? Die deutschen Historiker des 19. und fr�hen 20. Jahrhunderts stellten stets die �Subsidien�, d. h. die Geldzahlungen, zu denen sich das K�nigreich Gro�britannien verpflichtete, als die wesentliche Gegenleistung dar. Deshalb qualifizierten sie das �bereinkommen auch als einen schlichten �Soldatenhandel� ab. Alexander Hofsommer erschlie�t das besagte Abkommen hingegen als einen Tatbestand des Staats- und V�lkerrechts seiner Zeit, welches unter anderem die staatsorganisationsrechtliche Zuordnung von Streitkr�ften und die v�lkerrechtliche Verantwortlichkeit f�r deren Verhalten regelte. Dar�ber hinaus geht er der Frage nach, inwieweit der Vertrag und sein Regelungswerk mit dem zeitgen�ssischen Staats- und V�lkerrecht im Einklang standen.