Die gerichtliche Kontrolldichte auf dem Gebiet des Europäischen Beihilfenrechts.
ISBN:
978-3-428-19012-6
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.03.2024
Reihe:
Schriften zum Europäischen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
262
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Die Arbeit befasst sich mit der Frage, bei welchen Entscheidungen auf dem Gebiet des Europäischen Beihilfenrechts der Kommission Letztentscheidungsbefugnisse eingeräumt werden und welche ihrer Entscheidungen voll justiziabel sind. Zudem wurde im Rahmen der Untersuchung die beihilfenrechtliche Kontrolldichte im Kontext allgemeiner unionaler Anforderungen an den Rechtsschutz bewertet.
Im Ergebnis bestehen Letztentscheidungsbefugnisse der Kommission, wenn komplex-wirtschaftliche Entscheidungen durch sie zu treffen sind. In diesen Fällen wird die geringere Kontrolldichte dadurch kompensiert, dass der unionsgerichtlich zu überprüfende Einhaltung von Verfahrens- und Begründungsanforderungen besondere Bedeutung zukommt. Die unionsgerichtliche Kontrolldichte auf dem Gebiet des Europäischen Beihilfenrechts wird den unionsrechtlichen Anforderungen an den effektiven Rechtsschutz gerecht, was mitunter daraus folgt, dass der Kommission als »Hüterin des Unionsrechts« eine besondere Rolle zukommt.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Miriam Muth studied law with a focus on European law at Julius-Maximilians-University Würzburg from 2009 to 2014. She wrote her dissertation while working as a research assistant at the Chair of Public Law, especially Administrative Law, under Prof. Dr. Joachim Suerbaum from 2014 to 2017. From 2016 to 2018 she completed her legal clerkship in Bavaria. Since January 2019 she has been serving as a judge.









