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Die Gleichheitssätze

Versuch einer übergreifenden dogmatischen Beschreibung ihres Tatbestands und ihrer Rechtsfolgen
ISBN:
978-3-16-152230-7
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.12.2012
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
272
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Gleichheitssätze verschiedenster Herkunft weisen in Tatbestand und Rechtsfolgen gemeinsame Strukturelemente auf, die die Autoren der vorliegenden Untersuchung herausarbeiten. Zentral ist das Tatbestandselement "Ungleichbehandlung", wofür ein konsistenteres Begriffsverständnis vorgeschlagen wird. Elemente, die bei vielen Gleichheitssätzen hinzutreten, sind verbotene Anknüpfungen und eine mögliche Rechtfertigung. Vieldiskutierte Einzelprobleme (z.B. "Gleichheit im Unrecht", "Selbstbindung der Verwaltung") werden innerhalb dieser Tatbestandsstruktur verortet und Lösungen zugeführt. Auf der Rechtsfolgenseite steht die Alternativität aller gleichheitsrechtlichen Verpflichtungen im Zentrum: Es muss nur gleichbehandelt werden; ob in positiver oder negativer Richtung, bleibt dem Verpflichteten aber überlassen. Auf dieser Grundlage werden die Verpflichtungsinhalte in ihrer objektiv- wie subjektivrechtlichen Dimension systematisch untersucht.
Biografische Anmerkung
Simon Kempny (Von (Autor))
ist Professor für Öffentliches Recht und Steuerrecht an der Universität Bielefeld.

Philipp Reimer (Von (Autor))
Geboren 1982; 2008 Promotion (FU Berlin); 2015 Habilitation (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg); 2020-23 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht, und Rechtstheorie der Universität Konstanz.