Die Schiedsvereinbarung in der Insolvenz
ISBN:
978-3-428-19451-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.03.2025
Reihe:
Schriften zum Prozessrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
244
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Die Arbeit betrachtet verschiedene Facetten des Zusammenspiels von Schiedsvereinbarung und Insolvenzverfahren. Zunächst wird herausgearbeitet, dass der Insolvenzverwalter zwar grundsätzlich an Schiedsvereinbarungen gebunden ist, die der spätere Insolvenzschuldner vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens abgeschlossen hatte. Jedoch muss dieser Grundsatz bei nicht wenigen insolvenzrechtlichen Streitigkeiten durchbrochen werden, um das Ausübungsmonopol des Verwalters bezüglich bestimmter Rechte zu sichern. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird unter anderem dargelegt, in welchen Konstellationen der Insolvenzverwalter selbst den Abschluss einer Schiedsvereinbarung in Betracht ziehen sollte. In ihrem abschließenden kollisionsrechtlichen Teil gelangt die Arbeit zu dem Ergebnis, dass das auf die Schiedsvereinbarung anwendbare Recht in der Insolvenz anhand der Kollisionsnormen der EuInsVO und der InsO – und nicht anhand des UNÜ – bestimmt werden muss und dass Schiedsgerichte an diese beiden Rechtsakte gebunden sind.
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Biografische Anmerkung
Jannik Fink studied law in Cologne and Pittsburgh. He passed his First State Examination in law in 2022 before the Higher Regional Court of Cologne. From 2022 to 2024, he worked as a research assistant at the Institute for Civil Procedure and Insolvency Law at the University of Cologne (Prof. Dr. Thole). In April 2024, he started his legal clerkship at the Higher Regional Court of Cologne.









