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Die Selbstbelastungsfreiheit im Rahmen von Compliance-Befragungen und Amnestieprogrammen in Unternehmen

Das Spannungsverhältnis zwischen Auskunftspflichten, möglicher Selbstbelastung und Unternehmensinteressen
ISBN:
978-3-8487-3696-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.01.2017
Reihe:
Schriften zu Compliance
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
435
Ladenpreis
112,10 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Zuletzt kam es ffentlichkeitswirksam bei der Volkswagen AG im Zuge der Abgasaff�re zu internen Untersuchungen. Die Leitung des Unternehmens hat dabei eine Pflicht zur Aufkl�rung von systematischem Fehlverhalten. Gegen�ber ihrem Arbeitgeber sind die eigenen Mitarbeiter verpflichtet, umf�nglich � auch selbstbelastende � Ausk�nfte �ber Missst�nde zu geben. Im Strafverfahren haben Beschuldigte hingegen ein Schweigerecht. Werden die selbstbelastenden Ergebnisse interner Untersuchungen � wie �blich � im Wege der Kooperation an die Strafverfolgungsbeh�rden weitergegeben, kann dies zur Aush�hlung der Selbstbelastungsfreiheit f�hren. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Diskussion um die Einhaltung rechtsstaatlicher Standards bei internen Untersuchungen. Konkret: M�ssen sich in Verdacht geratene Arbeitnehmer selbst belasten? Sind die selbstbelastenden Informationen im Strafverfahren verwertbar? Schaffen Amnestieprogramme eine taugliche Abhilfe?