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Die staatsgefährdende Gewalttat

Eine Analyse der §§ 89a, 89b und 91 StGB
ISBN:
978-3-631-72893-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.08.2017
Autoren:
Reihe:
Deutsches, europäisches und internationales Strafrecht und Strafprozessrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
390
Ladenpreis
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Die Haltung bezüglich neu geschaffener «Sicherheitsgesetze» ist in Wissenschaft und Gesellschaft zwiespältig. Diese Untersuchung hat die Thematik aufgegriffen und das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit am Beispiel der GVVG-Normen (§§ 89a, 89b und 91 StGB) analysiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf relevanten verfassungsrechtlichen Begrenzungen, die gegen eine ausufernde Strafgesetzgebung fruchtbar gemacht werden können. Hierunter fallen unter anderem der Bestimmtheitsgrundsatz, das Rechtsgutskonzept, der ultima-ratio-Grundsatz, der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und das Schuldprinzip. Im Ergebnis zeigt sich, dass «Terrorismusbekämpfungsgesetze» aus praktischer Sicht nur von geringem Nutzen sind und auch nach Einführung der GVVG-Strafnormen und anderer legislativer Maßnahmen kein Rückgang terroristischer Aktivitäten festzustellen ist.
Biografische Anmerkung
Navid Aliabasi war Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und wurde dort am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafrechtstheorie und Strafrechtsvergleichung promoviert.