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Europäische Polizeizusammenarbeit zwischen TREVI und Prüm

Mehr Sicherheit auf Kosten von Freiheit und Recht?
ISBN:
978-3-8114-4258-0
Auflage:
2017
Verlag:
C.F. Müller
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.02.2017
Autoren:
Reihe:
C. F. Müller Wissenschaft
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
1090
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Seit vier Jahrzehnten sieht sich Europa mit international verflochtenen Kriminalitätsphänomenen wie Terrorismus, Organisierter Kriminalität oder neuerdings der Internetkriminalität konfrontiert. Zudem ließen auch welt- und europapolitische Umbrüche eine traditionell von den Einzelstaaten zu erbringende Gewährleistung der Inneren Sicherheit sprichwörtlich an Grenzen stoßen. Dem setzten Europas Staaten u. a. die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Polizeikooperation entgegen. Was wie ein Selbstläufer klingt, war in Wirklichkeit ein langwieriger und schwieriger Prozess, über dessen Verlaufslinien nur wenig bekannt ist. Hier setzt dieses Buch an. Zum einen zeichnet es eine in den 1950er Jahren beginnende Langfrist-Chronologie der Polizeizusammenarbeit in Europa. Es arbeitet die rechtspolitischen Wechselwirkungen zwischen den nationalen, EG/EU- und völkerrechtlichen Ebenen heraus und untersucht die maßgeblichen Rechtsinstrumente auf ihre rechtlichen Wirkungen und Risiken. Zum anderen nimmt es mit denselben Prämissen den „deutsch-österreichischen Polizeivertrag“ und den „Prümer Vertrag“ intensiv unter die Lupe. Diese vorläufig letzten großen Innovationen der Polizeizusammenarbeit haben den Weg für eine europaweite Verknüpfung moderner einzelstaatlicher Ermittlungsinstrumente wie DNA-Analysedateien, KFZ-Register oder Fingerabdruckdateien geebnet und erlauben den Einsatz von Polizeikräften auf dem Hoheitsgebiet anderer Vertragsstaaten. Insoweit bestimmen diese Verträge maßgeblich die aktuelle Wirklichkeit von Strafverfolgung und Gefahrenabwehr in einer sich zunehmend „entgrenzenden“ Welt.
Biografische Anmerkung
Der Ltd. Ministerialrat Dr. Konrad Schober ist der Leiter des Sachgebietes PKS1 (Politische Grundsatzfragen und Planung) und Asylkoordinator im Staatsministerium Bayern.