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Föderalisierung des Versammlungsrechts

Einheit und Vielfalt der Landesversammlungsgesetze nach der Föderalismusreform
ISBN:
978-3-428-19249-6
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
07.08.2024
Reihe:
Schriften zum Öffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
223
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Das Ziel der »Föderalismusreform I« war es, den Trend zu einem »unitarischen Bundesstaat« teilweise wieder umzukehren. Die bislang der konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz des Bundes unterfallende Regelung des Versammlungsrechts, von der der Bund durch den Erlass des Bundesversammlungsgesetzes abschließenden Gebrauch gemacht hat, wurde den Ländern übertragen. Ob das Versammlungsrecht ein geeigneter Kandidat ist, ein solches Ziel zu erreichen, wird in dem vorliegenden Buch untersucht. Eine derartige Frage stellt sich, wenn man die Normierungsoptionen der Länder für eigenständige Regelungen betrachtet. Denn die grundgesetzlichen Anforderungen müssen auch die landesgesetzlichen Regelungen erfüllen. Zusätzliche landesverfassungsrechtliche Vorgaben können die Normierungsoptionen weiter beeinflussen. Ferner werden europa- und völkerrechtliche Bindungen sowie bundesgesetzliche Regelungen eruiert und es wird untersucht, ob eine unterschiedliche Gesetzgebung der Länder auf dem Gebiet des Versammlungsrechts überhaupt sinnvoll ist.
Biografische Anmerkung
The author studied law at Philipps-Universität Marburg an der Lahn from 2013 to 2019. During his studies, he worked as a student assistant at the chair of public law and, after passing the first state law examination, as a research assistant. At the beginning of 2024, he received his doctorate with a thesis on the federalization of the right of assembly. In 2023, he began his legal traineeship at the regional court in Darmstadt.